08.05.06

Seit heute morgen, 6 Uhr, ist die Verwaltung der Uni Marburg blockiert. Das Uni-Präsidium hat sich mehrfach positiv zu Studiengebühren geäußert. Inbesondere Präsident Nienhaus freut sich schon jetzt über angeblich mehr Geld für die Uni. Am vergangenen Freitag hat die Landesregierung nun ihre Pläne konkretisiert und in einen Gesetzentwurf verpackt - zwischen 500 und 2400 Euro soll pro Semester bezahlt werden. Das Präsidium der Uni Marburg wird aufgefordert, seine Haltung zu ändern und sich im Interesse der Marburger Studierenden gegen Studiengebühren auszusprechen.

Auch nach einer längeren Diskussion vor dem Verwaltungsgebäude war Präsident Nienhaus nicht bereit, seine Haltung zu Studiengebühren zu überdenken. AStA-Vorsitzende Lena Behrendes bemerkt zu dieser Diskussion: „Herr Nienhaus stellt weiterhin seine eigene Meinung zu Studiengebühren über die Interessen eines Großteils der Studierenden und Mitarbeiter der Universität.“

Nach mehreren Versuchen seitens des Präsidiums, in das Gebäude zu gelangen, beugten sich Präsident und Kanzler dem Widerstand der Studierenden.

Nach der erfolgreichen Spontandemonstration vom Freitag zeigt die Blockade der Univerwaltung, dass das Potential von studentischen Protesten noch längst nicht erschöpft ist. „Auf der Vollversammlung am Donnerstag werden die Marburger Studierenden zeigen, dass sie sich die Verschärfung sozialer Diskriminierung nicht gefallen lassen werden“ kündigt Finanzreferentin Melanie Micudaj an.




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Leute, esst Scheiße, 10 Millionen Fliegen können nicht irren!

(Volksmund)