15.05.07

Corts gibt Rückzug aus der Landespolitik bekannt
Fanclub entsetzt
Hessens Studierende jubeln frenetisch

Der Vorstand des Udo Corts Fanclubs wurde bereits gestern auf internem Weg über Udos Vorhaben, in eine Wirtschaft zu wechseln informiert und setzte sich zu einer sofortigen Krisensitzung zusammen. "Es trifft uns sehr", war ein erster Kommentar von Joao Kakao, dem Sprecher des Komitees zur Abschaffung des Konjunktivs

Udo Corts, seines Zeichens Minister für Wissenschaft und Kunst sowie sonstigen Angelegenheiten, von denen er viel Ahnung hat, brachte gerade in den letzten Jahren Wind in die Hochschulpolitik Hessens, und setzte Zeichen. "Udo hat die Türen geöffnet für die Einführung allgemeiner Studiengebühren in Hessen, und wir hoffen, dass sein Nachfolger diese Türen zu Toren umfunktionieren wird. 500 Euro sind nicht genug, aber ein Schritt in eine vollkommen richtige Richtung" war von einem weiteren Vorstandsmitglied zu erfahren.

Udo Corts wird seine Karriere in einer Wirtschaft fortsetzen und das Amt des Ministers 2008 niederlegen. Er wird zudem nicht mehr für eine Funktion auf Landesebene zur Verfügung stehen. Der Corts Fanclub sieht sich deswegen zu einem Strategiewechsel hingezogen und steht offensichtlich vor einer inneren Spaltung.

Intern wird im Fanclub vermutet, dass Udos enorme Popularität auf Neider innerhalb seiner Partei, der CDU, stieß. Derzeit wird diskutiert, ob beim anstehenden Wahlkampf weiterhin Imagepflege für die CDU betrieben werden soll, oder nicht. Stimmen wurden laut, Udo in seiner Wirtschaft zu besuchen, und dort ein Bier weniger mit ihm zu trinken.

Viel heftiger wurde jedoch die Frage diskutiert, warum Udo sein Amt niederlegt, und nicht, wie erhofft der Fangemeinde zur Verfügung steht, hatte diese doch gewünscht, Udo auf Bundesebene wiederzutreffen. "Gerüchte, wonach Udo sein Amt nur halbherzig und ohne Herzblut ausübte, sind definitiv falsch. Weder Koalitions- noch Oppositionsmitglieder des hessischen Landtages hatten je dieses Gefühl gehabt geschweige denn seine angebliche Abneigung bemerkt. Auch wenn er in Landtagssitzungen nur sehr schlecht von seinen Zetteln ablesen konnte und wollte, bedeutet dies nicht, dass Udo seine Funktion nicht mochte. Auch der Fakt, dass Udo letztlich nur das machte, was Roland Koch wollte, dürfte nicht der Grund für seinen Rücktritt sein" hieß es aus Vorstandskreisen.

Doch der Udo Corts Fanclub sieht auch positives an seinem Rücktritt. So freuen sich alle Mitglieder auf die Stipendien seiner Wirtschaft, die er dann großzügig vergeben wird. Dies würde den Berufsdemonstranten und Langzeitstudierenden endgültig den Wind aus den Segeln nehmen, kann Udo doch dann beweisen, dass sein Vorhaben eines Bezahlstudiums sozial gerecht ist. Zudem wird er merken, wie leicht es ist, solche Stipendien zu gewähren und allen Neidern innerhalb seiner Fraktion beweisen können, dass sein Konzept aufgehen wird.

Die Krisensitzung des Vorstandes ist aktuell noch im Gange.

"In Anlehnung an seine Wünsche an eine Darmstädter Gebührengegnerin wünschen wir Udo, dass er in seiner Wirtschaft schnell Karriere macht und viele Frauen abschleppt!" waren die eindringlichen Wünsche eines Gründungsmitglieds des Fanclubs. "Wir vergessen nie, was Du für uns getan hast Udo! Wir werden Dich weiterhin auf Deinem Weg begleiten und hoffen, dass Du in Deiner Wirtschaft schnell eine große Fangemeinde aufbauen kannst" war der Abschlusssatz eines von der Basis verfassten Grußwortes.




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