30.11.06

Die Studierenden in Deutschland haben offensichtlich erkannt, dass sie nicht die Einzigen sind, deren Freiheiten und Lebensgrundlagen zur Zeit massiv eingeschränkt werden. Somit ist die Aktion der Studierenden am Arbeitsamt in FFM als Erklärung der Solidarität an eine weitere, von oben geschilderten Vorgängen massiv und zunehmend betroffene Gruppe zu sehen: die Arbeitslosen. Diese sind keine "Schmarotzer" oder gar "faul" und bedürfen dringen der Unterstützung, die ihnen momentan jedoch allenthalben und Stück für Stück entzogen wird, womit in Kauf genommen wird, dass sie zunehmend in menschenunwürdige Zustände geraten; denn, entgegen einer Ansicht des SPD-Mannes Müntefering müssen auch Menschen, die nicht arbeiten, essen. Sonst sterben sie.

Dieser Zusammenhang ist den Studierenden schon länger bekannt; nun ist die Zeit gekommen, diese Botschaft in die Öffentlichkeit zu tragen und zum Thema auch an den Universitäten und in den Familien zu machen.

Grundlage der Diskussion muss die Sicherstellung der Verteilung der reichlich vorhandenen Ressourcen dahingehend zu gestalten, dass  die Wahrung der den Menschen innewohnende Würde gewahrt bleibt und nicht zu Gunsten weniger, zunehmend fürstengleich Privilegierter abgeschafft wird.






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Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute! Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression.

Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben.
Wir wurden vom Fernsehen aufgezogen, in dem Glauben, das wir alle irgendwann einmal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars.
...Werden wir aber nicht!
Und das wird uns langsam klar. Und wir sind kurz, ganz kurz vor'm Ausrasten.