24.01.07
In Darmstadt haben sich Eltern (und andere Interessierte) von Studierenden zusammengeschlossen um ihre Kinder an Schulen und Hochschulen beim Kampf gegen Studiengebühren zu unterstützen.
Bereits bei der Weihnachtsdemo in Darmstadt waren sie mit Flyern und Bannern mitgelaufen. Ein Student: „Von mir wollten man keine Flyer, aber deren haben sie genommen.“ Nun nimmt auch ihr Programm konkrete Formen an.
So schrieben sie die Elternbeiräte an und forderten als Eltern zur Unterstützung der hessischen „Verfassungsklage“ auf (genau: abstraktes Normenkontrollverfahren). Es sollen an den Schulen Eltern- und SchülerInnengruppen gebildet werden um vor Ort aktiv zu sein. Informaterial dazu erstellen die Akteure von Hochschulen, Schülervertretern und Eltern. Unterstützung kommt dabei auch von der GEW. Auch wird man sich in einem offenen Brief über die Presse an die Öffentlichkeit wenden.
Der örtliche DGB-Kreisverband konnte gewonnen werden um das Thema „Verfassungsklage“ zu einem Schwerpunkt auf seiner Klausurtagung zu machen. Gemeinsam will man es auch ins Umland tragen und Bürgerbüros zu Aktionen zu bewegen. Seien es längere Öffnungszeiten oder Stände an öffentlichen Orten. Auftakt ist am 28.02., um15:00 Uhr, an der Ecke Wilhelminen-/Elisabethenstraße. Hier werden sie einen Stand machen und die Leute in Gruppen zum Bürgerbüro lotsen.
Außerdem sollen Veranstaltungen zu sozialen Themen gemacht werden. Der gemeinsame Arbeitskreis Schule an den Darmstädter Hochschulen bildet dazu einen Referentenpool und organisert den Austausch über das Internet. Die Kulturszene soll auch zum Thema gewonnen werden um Lieder oder anderes zum Thema zu machen. Auch sollen Solidaritätsveranstaltungen organisiert werden.
Das nächste Treffen ist am Mittwoch, den 31.01., um 19:30 Uhr im offenen Raum des AStA der TUD.





