Studiengebühren sind ein heiß diskutiertes Thema. Die Befürworter wollen den Studenten die Gebühren schmackhaft machen. Gebührengegner halten entgegen: Studiengebühren sind unsozial, schaffen Chancenungleichheit und seien darüber hinaus ökonomischer Unsinn. In diesem Thema beleuchtet Uebergebuehr das Thema, stellt Meinungen und Stellungnahmen dar und versucht einen Überblick über die aktuelle Situ...[weiter]

Der Hochschulreform der neunziger Jahre folgt eine Hochschulreform der 2000er Jahre. Nach Globalhaushalten, Ausgabe leistungsbezogener Mitteln und Stärkung von Hochschulleitungen stehen nun Bologna-Prozeß und Studiengebühren auf der hochschulpolitischen Agenda. Roter Faden der Reformen sind konservative Elitevorstellungen und Neoliberalismus.[weiter]

Die Studienfinanzierung stellt ein zentrales Thema für Studierende dar. Mit den neuen Belastungen wie Studiengebühren ist ein Ansturm auf alternative Finanzierungsmodelle zu erwarten. Neben dem BAföG werden inzwischen auch Studienkredite angeboten. Auch die Bezugsdauer des Kindergelds wird um zwei Jahre gekürzt. Was es mit Krediten, BAföG und Kindergeld auf sich hat, wird hier genau untersucht.[weiter]

Dieses Thema setzt sich mit dem Demokratie- und Grundrechteabbau in Gesellschaft und Hochschule auseinander. Mitbestimmungsmöglichkeiten werden immer weiter abgebaut. Gleichzeitig müssen sich Studierendenschaften vor Zensur und Repression wehren. Deshalb ist die Forderung nach einem allgemeinpolitischen Mandat eine Zentrale. In den Fokus rücken auch Überwachung und Kontrolle von Studierenden und B...[weiter]

Soziale Selektion findet in Deutschland in weiten Bereichen der Gesellschaft bereits massiv statt und auch das Hochschulsystem ist auf dem Weg die soziale Selektion zu verschärfen. Ursachen und Konsequenzen sowie ein internationaler Vergleich sind die Themen dieses Bereiches. [weiter]

Die Eltern kann sich niemand aussuchen. Wer das Glück hat, aus einer Akademikerfamilie zu stammen, wird mit etwa 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Gymnasium besuchen. Dagegen sitzt dort nicht einmal in jeder Klasse ein Kind, dessen Eltern den Lebensunterhalt als Hilfsarbeiter verdienen. Nur sechs Prozent der Töchter und Söhne von Menschen ohne Schulabschluss werden im Gymnasium eingeschult. Ha...[weiter]

In diesem Bereich gibt es momentan vier verschieden Reader zu lesen: Das Protesthandbuch, den Ya-Basta Reader zu Aktionen, den Repressionsreader des PM-Bündnisses und den Reader zu studentischen Verbindungen in Münster.[weiter]

Auch solche Themen wie Hartz IV, Mindestlohn und Rentenpolitik sind für Studierende von Belang, da um sie oft ähnliche Auseinandersetzungen geführt werden wie um Studiengebühren und Eliteuniversitäten und nur wenn sich alle gemeinsam engagieren, kann der Kampf für eine gerechtere und demokratischere Gesellschaft irgendwann von Erfolg gekrönt sein.[weiter]

Bildung wird weitgehend aus Steuermitteln finanziert und das Argument der leeren Kassen war eine der Hauptbegründungen für die Einführung von Studiengebühren. Aber warum sind die Kassen leer? Wo könnte der Staat das Geld für Bildung und Sozialleistungen einnehmen und was ist ein gerechter Lohn? Demographie, Privatisierungen und Lobbyismus sind weitere Themen dieses Bereiches[weiter]

"Wann immer Neuliberale den Sozialstaat attackieren, operieren sie mit dem Begriff der "Wirklichkeit". Der Sozialstaat ist der Traum, mehr noch: die pure Illusion bequemer, verwöhnter, risikoängstlicher Menschen. Die Realität dagegen ist die eisige Konkurrenz des Wettbewerbs, die erbarmungslose Herausforderung des globalen Arbeitsmarktes, der rüde Ansturm vorwärts drängender Nationen. Nur wenn die...[weiter]

Zur Bundestagswahl 2005 haben wir den Parteien einige Fragen zu Hochschul- und Bildungspolitik gestellt. Diese sogenannten Wahlprüfsteine sendeten wir den Parteien per EMail zu. Knapp eine Woche später antworteten CDU/CSU, Die Linkspartei, FDP und SPD. Die Antwort der Grünen ist nun ebenfalls angekommen.[weiter]

Das Hochschulrahmengesetz regelte bis Januar 2005 eine bundesweite Studiengebührenfreiheit (allerdings nur eingeschränkt) sowie die Festschreibung Verfasster Studierendenschaften. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Punkte nichtig gemacht, in dem es urteilte, die Kompetenz für Bildung stehe den Ländern zu. Der Bund habe nur Rahmengesetzgebungskompetenzen und dürfe erst dann einschreiten, wenn d...[weiter]


(Joseph Pulitzer)