Das sogenannte "Politische Mandat"

Die Studierendenschaften wurde zu einer Zeit institutionalisiert, für die vielleicht paradigmatisch der Satz von Willy Brandt "Mehr Demokratie wagen!" [19] zu gelten hat. Es gehrte zum Programm, dass politische Verantwortung aktiv mitgetragen und mitbestimmt werden sollte. Die Institutionalisierung von allerlei Verbnden, Gewerkschaften, und Krperschaften unterschiedlicher Art sollte helfen, Demokratie und Politik nicht nur auf Landes- und Bundesebene passieren zu lassen. So wurde erreicht, dass bestimmte Interessensgruppen besser einen gemeinsamen Willen formulieren konnten, und in der anderen Richtung auch besser von anderen Gruppen ansprechbar sein wrden. Genauso argumentierte daher das Bundesverwaltungsgericht20 zur Rechtfertigung der Studierendenschaft als sogenannte Zwangskrperschaft . Die BrgerInnen sind nmlich eigentlich per Gesetz vor unntigen Zwangsmitgliedschaften in Krperschaften zu schtzen. Aus diesem Grunde klagten einige Studierende, weil sie nicht automatisch mit ihrer Immatrikulation Mitglied der jeweiligen Studierendenschaft sein wollten. Aber wie gesagt, beschied das Bundesverwaltungsgericht, dass ein Pflichtverband fr die Studierenden sinnvoll sei, um adquat studentische Aufgaben wahrnehmen zu knnen.


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Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

(Bertold Brecht)