
Anfang Januar diesen Jahres erarbeitete eine Gruppe von Studierenden verschiedener Hochschulen unter dem Eindruck der sich immer mehr zuspitzenden sozialen Konflikte ein Nachschlagwerk unter dem Titel "Proben für den großen Krach - Handbuch zur studentischen Protestorganisation". Das Handbuch enthält eine Betrachtung größerer studentischer Proteste aus der jüngeren Vergangenheit und bietet Lösungsansätze für die dabei aufgetretenen Probleme. Es bietet Hilfestellungen bei der Organisation von Protesten und befasst sich mit den dabei möglicherweise auftauchenden Schwierigkeiten. Außerdem bringt es eine umfangreiche Ideen- und Beispielsammlung für mögliche Protestaktionen mit und beantwortet die wichtigsten rechtlichen Fragen.
EINLEITUNG .............................................................. 4
1. "STUDENTISCHE STREIKS" ............................................... 8
1.1 Werkzeugkasten für studentische Proteste ............................ 8
1.2 Reflexionen zum Weimarer Universitäts-Streik 2003/2004 .............. 11
1.3 Reflexionen zum Leipziger Universitäts-Streik 2003/2004 ............. 17
1.4 Für offene, gleichberechtigte Proteststrukturen ..................... 18
2. "PARTIZIPATIVE ORGANISATION" ......................................... 21
2.1 Reproduktion von Sozialstrukturen und -verhalten .................... 21
2.2 Empfundene Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit ........................ 22
2.3 Bedürfnis nach schnellen Erfolgen ................................... 24
2.4 Unwillen zu kontinuierlicher Arbeit ................................. 25
2.5 Phantasielosigkeit bei der Realisierung von Protesten ............... 25
2.6 Angst vor Vielfalt, Dynamik und produktivem Streit .................. 26
2.7 Angst vor Repressionen .............................................. 27
2.8 Angst vor Vereinzelung, Eigenverantwortung,
Eigeninitiative und Offenheit ..................................... 28
2.9 Kommunikationsunfähigkeit ........................................... 29
3. "AKTIONS- UND PROTESTIDEEN" .......................................... 31
3.1 Schema Aktions- und Protestmöglichkeiten ............................ 31
3.1.1 Aktionsformen I: Die Klassiker .................................... 31
3.1.2 Aktionsformen II: Teilbereichsspezifische Militanz ................ 31
3.1.3 Aktionsformen III: Kommunikationsguerilla-Methoden ................ 32
3.1.4 Aktionsformen IV: Soli-Arbeit ..................................... 33
3.1.5 Aktionsformen V: Nicht-öffentliche Aktionsformen .................. 33
3.2 Die Mischung macht's. Eine Einführung in Direct-Action .............. 34
3.3 Kommunikation subversiv. Eine Einführung
in die Kommunikationsguerilla ..................................... 45
3.4 Wildes Durcheinander an Beispielen, Aktions- und Protestideen ....... 60
3.4.1 Aktions- und Protestideen ......................................... 60
3.4.2 Kommunikationsguerilla I: BürgerInnenbriefe ....................... 64
3.4.3 Kommunikationsguerilla II: TV-Hijacking ........................... 65
3.4.4 Kommunikationsguerilla III: Podiumsdiskussionen und TV ............ 66
3.4.5 Kommunikationsguerilla IV: Jubelrede für Herrn M. ................. 68
ANHANG .................................................................. 72
1. Schwerpunkt Studi-Streik ............................................. 72
2. Betrug und Selbstbetrug in der Hochschulpolitik.
Ein Rückblick nach vorn ........................................... 73
3. Ein Vorschlag zur zeitweiligen studentischen Protestsubstitution ..... 81
4. Rechtsfragen bei Aktionen ............................................ 83
Ach, ja: Klar ist dieses Handbuch ganz schön dick! Das macht aber nix, haben wir es doch als "Nachschlagewerk" konzipiert. Schlagt also, wenn Eure Zeit zu knapp ist, ruhig immer nur das nach, was Euch gerade interessiert!
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Handbuch ohne Kapitel 3.2 und 3.3:
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Das Protesthandbuch kann natürlich auch bestellt werden [im DinA5-Format gebunden].
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Henning Schulze, Universität Leipzig
Simone Ott, Universität Gießen
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